Ort mit Geschichte

In den 1930ern mit sicherem Gespür für Ort und Landschaft vom Architekten Fritz Ebhardt errichtet, dienten Haupt- und Bootshaus des Rankenhofs ursprünglich unserem Großvater, einem märkischen Unternehmer und Erfinder, als idyllisches Refugium am See. Die Gestaltung des Gartens übernahm der Landschaftsarchitekt Friedrich Götze aus Berlin. Sämtliche Schmiedearbeiten im Innen- und Außenbereich – Türbeschläge, Lampen, die Wetterfahne des Bootshauses – stammen aus der Hand des Nürnberger Kunstschmiedemeisters Ungerer, einem Schüler und Schwiegersohn Hans Leibolds.

Bewundertes Kleinod der blühenden Landhauskultur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wurde der Rankenhof 1952 enteignet. Es folgten – unter Einbeziehung der angrenzenden Grundstücke – der Ausbau zu einem Gästehaus der Volkspolizei und die Nutzung als repräsentative Herberge für Staatsgäste und Führungskader der DDR. Dann, Anfang der 1990er Jahre, die Rückgabe an die Familie und die behutsame Modernisierung mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. 1995 schließlich die Eröffnung des Rankenhofs als schöner Ort für Erholung suchende Gäste. Für uns eine gelungene Rückkehr zu den Wurzeln.